Die großen Arcana des Tarot

von Anonymus d`outre tombe

2020, 748 Seiten 22 Abb. 22 cm,
Gebunden, Maße: 16.4 x 21.9
ISBN: 978-3-89539-998-5

Wir erfahren, wie wir Tarotkarten nutzen können und wie sie zu einem Lebensweg und christlichen Schulungsweg für einen werden.

Haben wir auf der vorigen Seite geschrieben das das Werk: „Die großen Arcana des Tarot“ eine Schule des Sehens ist können wir hier nur festhalten: Ja das ist so. Die ist eine der wesentlichen Anliegen von Valentin Tomberg, aber „Die großen Arcana des Tarot“ sind mehr.

Und ja, wir werden Handelnde, wir durchlaufen die Stufe der Magier aber wir verharren dort nicht. Die 22 Betrachtungen des Tarot sind eine Lebensschule die darauf wartet das wir sie betreten. Schritt für Schritt begleitet uns Valentin Tomberg. Je mehr wir aber Handelnde werden, je mehr wir befähigt werden in die Geschicke der Welt einzugreifen, je tiefer müssen wir eintauchen in die geistige Welt, in die Welt der Transzendenz. Wir müssen eine stückweite Initiation erfahren, um Genesung zu finden und um zu einer Genesung beizutragen. Wir erfahren die Bedeutung des Gleichgewichts und nicht zuletzt des Gewissen. Valentin Tomberg bereitet Symbole der christlichen Hermetik in Ihren Stufen: Mystik, Gnosis und Magie – unter Heranziehung des Kabbalismus, der Alchemie und der Astrologie vor uns aus.

Mit „Die großen Arcana des Tarot“ bietet uns Valentin Tomberg einen christlichen Schulungsweg an, den man sehr praktisch nutzen kann.

Begibst du dich auf diesen Weg verändert sich Schritt für Schritt, Karte für Karte, dein Leben. Aber basiert Tombergs Werk: Die großen Arcana des Tarot, nicht auf den altägyptischen Gott Toth, auf Hermes Trismegistos , dem dreimal Eingeweihten, den die Tabula Smgaragdina zugeordnet wird, der Verfasser der ersten hermetischen Schriften, der Begründer der Hermetik? Die altägyptische Hochkultur ist eine Epoche lange vor Christus. Wieso können wir hier aber mit Recht von einem christlichen Schulungsweg sprechen?

Valentin Tomberg wollte das sein Werk anonym erscheint, „Die großen Arcana des Tarot“ sollte für sich sprechen und nicht mit seinem Namen verbunden werden. Inzwischen wissen die unbekannten Freunde seit Jahren das sich hinter dem Pseudonym Anonymus d` outre tombe Valentin Tomberg steht.

Auf dem Buchtitel haben wir, als Originalausgabe, natürlich auf die Nennung seines Namens, wunschgemäß, verzichtet, in sonstigen Verlautbarungen wird sein Name inzwischen wie selbstverständlich genannt und damit auch gewürdigt.

Was sagt uns Valentin Tomberg selbst über sein Werk? Was sagt der Autor von „Die großen Arcana des Tarot“ selbst über sich? In seinem Vorwort schreibt er:


Für Valentin Tomberg sind die 22 Meditationen und die 22 praktischen Übungen nichts anderes als 22 Briefe an den unbekannten Freund

Valentin Tomberg sagt: die 22 Briefe sind bestimmt für denjenigen, der sie alle liest und der dann dank seiner Erfahrung beim meditativen Lesen, aus sicherer Kenntnis weiß, warum es sich bei der christlichen Hermetik handelt. Er weiß dann auch das der Verfasser in diesen Briefen mehr von sich selbst gesagt hat, als er es auf irgendeine andere Art hätte tun können. Er lernt den Verfasser durch diese Briefe besser kennen als aus irgendeiner anderen Quelle. Diese Briefe wurden im französisch geschrieben, gleichwohl Valentin Tomberg Dr. Jura in Köln machte. Valentin Tomberg begründet das wie folgt:

„Es besteht in Frankreich – und erhält sich beharrlich – eine fortlaufende Tradition der Hermetik, die sich den Geist der freien Forschung mit dem der Ehrfurcht vor der Tradition vereinigt. Der Inhalt dieser Briefe kann sich daher in dieser Tradition „inkarnieren“, d.h. ihr organischer Bestandteil werden und einen Betrag zu ihr leisten.“

Folgen wir Valentin Tomberg auf diesen Weg, lernen wir also nicht nur etwas über den Schulungsweg, wir werden Bestandteil dieses Schulungswegs. Auf diesen Weg lassen wir unsere Entwicklung zum Magier hinter uns.

Wir lernen nicht nur alte mystisch wirkende Texte alter „Meister“, wir tauchen nicht nur ein in tiefe Weisheiten von Kirchenvätern, östlichen Gurus, persischen Eingeweihten, christlichen Mystiker, wir entwickeln uns nicht nur zu Magier, das alles finden wir in „Die großen Arcana des Tarot“ in einer übergroßen Fülle und es bleibt zu hoffen das der Unbekannte Freund nicht dabei stehen bleibt. Ist der erste Brief der Gaukler das Arcanum der Mystik und die 2 Karte die Päpstin das Arcanum der Gnosis, so ist der die dritte Karte, Die Päpstin das Arcanum der Magie.

Ist das das Ziel desjenigen, der die großen Arcana des Tarot erwirbt und die Meditationen und praktischen Übungen bis hier folgt, taucht je nach persönlichem Bemühen ein, in eine spirituellen Wirklichkeit die Ihn Schrittweise in die Welt des Magiers führt.

Nur wie wir wissen, handelt es sich hierbei um die 3. Karte von 22 Karten. Wer hier verweilen will hat die Größe und Wahrhaftigkeit des einzigartigen Werkes nicht verstanden. Es geht nicht darum Magier zu werden es geht um eine vollständige Transmutation – das ist das Enzym welches wir in Tombergs Werk: „Die großen Arcana des Tarot“ finden können.

Lass uns unsere Würde erringen:

Wandlung ist nicht irgendwann und irgenwo – Wandlung kann jetzt beginnen.

Veränderung muss radikal sein und nicht irgendwann. Veränderung kann jetzt beginnen, mit dem Eintauchen in die Briefe des Tarots. In der Auseinandersetzung mit den Tarotkarten und dem Werk Valentin Tombergs verändern wir uns und damit die Welt. Für den ein oder anderen mag es sich nur um weisheitsvolle Texte sein, die ihm hier Begegnen, wer es aber schafft in diesen Strom der Symbole einzutauchen versteht nicht nur die Meditationen in den Briefen, sondern auch die praktischen Anleitungen.

„Die großen Arcana des Tarot“ liest man jedoch nicht wie eine Anleitung des Tarots zum Wahrsagen und Kartenlegen, nebenbei, sondern „Die großen Arcana des Tarot“ sind nicht nur für den Unbekannten Freund, sondern im Umkehrschluss sind es eben auch Briefe von einem Freund. Wollen wir uns mit der Kraft, der Weisheit und einer Jahrtausend alten Tradition verbinden, die Valentin Tomberg beschwört, wollen wir uns also an die Seite unseres Freundes in der Realität stellen, dann gilt es die Meditationen und Übungen aufzugreifen, so würdigen wir Valentin Tomberg und uns selber.